Das Unternehmen ist
gegründet
Aspekte unternehmerischer
Entscheidungsprozesse
Bestimmung der
individuellen Unternehmenskultur und -ethik
ausgebildete und im Detail geformte Unternehmenskultur
besteht im Idealfall überwiegend aus leistungsfreundlichen Werten
wie Kundenorientierung, Freude an der Arbeit, Begeisterung für ein
Produkt, bzw. eine Dienstleistung, Präzision,
Leistungsbereitschaft, offene Kommunikation der Mitarbeiter
untereinander über alle Hierarchieebenen hinweg
dem Existenzgründer kommt herausragende Rolle zu:
Gestaltung der Aufbau- /
Ablauforganisation
Gestaltung der unternehmensinternen Ablauf- und
Aufbauorganisation hat meist nur für einen bestimmten Zeitraum
Gültigkeit
speziell wenn ein Alleingründer etabliert ist und
expandieren will, muss sich ursprüngliche Selbstorganisation in
breiter angelegte Organisation mit Aufgabendelegation konvertieren
Funktionale Organisation und Rollenträger
funktionale Organisationsstruktur → Stellen bzw.
Abteilungen stehen gleichberechtigt nebeneinander auf einer
Hierarchieebene und agieren unabhängig voneinander innerhalb des
jeweiligen Zuständigkeitsbereiches
prozessuales System → Inhaltsschwerpunkte
orientieren sich am Verlauf und der Bereicherung der
unternehmensseitig erzeugten Wertschöpfungskette → dabei liegt
Dezentralisierung der Entscheidungsfindung vor, die jeweils
innerhalb der Prozessaufgabenfelder betrieben wird
Matrixorganisation → Mehrlinienorganisation, die
funktionale und prozessuale Merkmale miteinander kombiniert →
erhöhter Abstimmungs- und Kommunikationsbedarf
Projekt- / Teamorganisation
Team als Instrument zur Erreichung einer gemeinsamen
Zielsetzung, das im gleichgerichteten unternehmerischen Sinne denkt
und handelt
ab zwei aktiven Mitgründern empfiehlt sich klare
Aufgabentrennung und -zuweisung → Aufgaben bleiben nicht
unbearbeitet oder werden doppelt bearbeitet
durch unterschiedliche Fähigkeiten der eingesetzten
Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens können Kräfte gebündelt
und Aufgaben besser verteilt werden
sinnvoll ist Trennung zwischen kaufmännischen und
technischen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
innerhalb der Existenzgründungsphase müssen
Konstellationen und Zuständigkeiten immer wieder aufs neue
ausprobiert, bewertet und bestehende Zustände nachjustiert werden
in Anfangsphase zunächst auf fest definierte
Hierarchieebenen und klare Weisungsbefugnisse verzichten,
stattdessen gemeinschaftliche Ideenfindung und Gruppenentscheidung/
-verantwortung betreiben
Personaleinsatz und deren
Führung
Aspekt der internen Stellenausschreibung bei
Existenzgründern spielt i.d.R keine Rolle
neu gegründete Unternehmen wollen Mitarbeiter häufig
sehr flexibel einsetzen
→ bedarfsgerechte Reaktion auf Situationen guter /
schlechter Auftragslage
Präsentation der eigenen Firma im Internet → Bereich
„offene Stellen“ auf Homepage aber auch professionelle
Jobbörsen, soziale Netzwerke (XING AG, Linked), Verknüpfung zu
Hochschulen, hochschuhlnahe Institute → um an Mitarbeiter zu
gelangen
Zeitungsannoncen und Agentur für Arbeit verlieren
zunehmend an Bedeutung bei Vermittlung
Gestaltung relevanter
Marketingmaßnahmen
Unternehmenspotential:
Situations- und Umfeldanalyse
Situations- und Umfeldanalyse sind immer wiederkehrende
Tätigkeiten → nicht nur während der Gründungsphase, sondern
während der gesamten Unternehmenslebensdauer
interne Bewertung → (Situationsanalyse) die vom
Unternehmen prinzipiell mitgestaltbaren Rahmenbedingungen mit
Wirkungen auf Unternehmenserfolg
externe Bewertung → (Umfeldanalyse) wenig
beeinflussbare Parameter, die aus marktwirtschaftlicher Richtung den
Unternehmenserfolg beeinflussen
in Existenzgründungsphase sind Markt- und
Konkurrentenanalyse essentielle Schwerpunkte → Identifikation
attraktiver Arbeitsgebiete mit vermeintlich positiven
Ausgangsbedingungen für deren Bearbeitung, Schaffung wahrnehmbarer
Wettbewerbsvorteile in Form dauerhaft angelegter
Überlegenheitspositionen
Relevante Aufgaben und Methoden → Abgrenzung des
Zielmarktes, Charakterisierung des Marktsegmentes, Analyse des
Abnehmerverhaltens, Untersuchung der vorliegenden
Wettbewerbssituation und -determinanten, Analyse der
Marktentwicklung, Betrachtung einzelner Konkurrenten inkl. Stärke-
und Schwächeanalyse, möglichst realistische Beurteilung der
Marktchancen und -risiken
Markt-/ Wettbewerbsbeobachtung
und -bewertung
rechtzeitig aktuelles Wissen und realistische
Einschätzung hinsichtlich der Produkte, Preise, bedienter
Vertriebswege, verwendeter Kommunikationskanäle der Wettbewerber
aufbauen
Unternehmensseitige Aktivitäten Richtung Kunde richten
sich an Verfeinerung der Kundensegmentierung, Vertiefung bestehender
Kundenbeziehung, Ermittlung eines messbaren, bewertungsfähigen
Kundenwertes zur gezielten Geschäftssteuerung
Wettbewerbsbeobachtung → managementrelevante
Datensammlung, -strukturierung, -analyse verschiedener interner und
externer Quellen und strategisch relevante Informationsaufbereitung
für entscheidungsunterstützende Folgeprozesse innerhalb der
eigenen Organisation
Ausrichtung der Wettbewerbsbeobachtung ist
konkurrenzfokussiert und soll helfen Kundenpräferenzen
festzustellen
strategische Ausrichtung der Wettbewerbsbeobachtung →
langfristig → Ziele der Konkurrenten in Erfahrung bringen,
möglichst präzise Einschätzung der Marktentwicklung →
Erkenntnisse möglichst direkt auf eigenes Unternehmen übertragen
taktische Wettbewerbsbeobachtung → umfasst gezielte
Informationen, die bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt geeignet
sind, um Unternehmen als nützlichen Vorteil zu dienen und Aussagen
zu Chancen und Risiken im Wettbewerb zuzulassen
Einsatz des Mediums Internet → bislang unbekannte
Informationsquellen in qualitativ hochwertiger Form sind für
jedermann zugänglich → Frühaufklärung hinsichtlich der zu
erwartenden Unsicherheiten bei eintretenden Veränderungen innerhalb
der Unternehmensumwelt → Veränderungsbewegungen systematisch
erfassen und überwachen um daraus gewonnene Informationen in
strategische Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen
Branchenstruktur-
und Konkurrenzanalyse auf Basis von 5 Wettbewerbskräften ergänzt
um Konzept zu Konkurrenzanalyse (Einschätzung hinsichtlich der in
Zukunft zu erwartender Verhaltensweisen und Haltungen der
Konkurrenten) wesentlicher Bestandteil der strategischen
Unternehmensführung
Entwicklung von
Markteintrittsstrategien
Frage „Wie und Wann ist der beste Zeitpunkt zum
Markteintritt“
Zeitpunkt berücksichtigt den eigenen Technologiestand,
Vorhandensein bestehender, etablierter Marktlösungen innerhalb des
Segementes
Pionierstrategie oder Folgerstrategie
in im Aufbau befindlichen Märkten scheint frühzeitiges
Auftreten von Vorteil zu sein → Möglichkeit selbst
Markteintrittsbarrieren für andere aufzubauen → Aufbau eines
schwer zu imitierenden Alleinstellungsmerkmals
nachfolgende Unternehmer profitieren von rechtlich klar
skizzierten Situationen am Markt ohne zeit- und kostenintensive
Prozesse durchlaufen zu müssen
Abstimmung der Instrumente im
Marketingmix
Produkt- und Leistungspolitik
Aspekt der marktkonformen Gestaltung gewinnt
herausragende Bedeutung, die bedürfnisorientiert und nutzbringend
wahrgenommen werden sollte
Produkte und Dienstleistungen immer wieder auf
Marktakzeptanz und Vermarktungsfähigkeit hin überprüfen →
gegebenenfalls produkt- und leistungsmäßige Neuausrichtung
Erfolg der Unternehmensstrategie häng in großem Maße
von Kundenstruktur ab → Bewertung ob Kunden angemessen bedient
werden können und Kundenstrukturen geeignet erscheinen um
erfolgreich am Markt zu agieren
Preispolitik
Maßnahmen zur erstmaligen Preisbestimmung und
-beeinflussung für am Markt angebotene Produkte und
Dienstleistungen
stellt käuferseitig erbrachte Gegenleistung für
überlassene Werte bzw. Dienstleistungen dar
erweitert um Konditionenpolitik sobald Aspekt der
Liefer- und Zahlungsbedingungen entsprechende Berücksichtigung
findet
Kommunikationspolitik
alle gängigen Maßnahmen, die für
Informationsübermittlung erforderlich sind um auf bestimmte
Kenntnisse, Meinungsbilder, Haltungen, Motivationen, Erwartungen,
Verhaltensweisen, Kaufentscheidungen Einfluss zu nehmen → soll
positive Verhaltensbeeinflussung beim Interessenten auslösen und
zum Kauf bewegen
unternehmensspezifisch definierte Kommunikationsziele →
Bekanntheitsgrad, Wissensinhalte, Imageaufbau, Imagegewinn
Pressearbeit → richtet sich direkt an Medienvertreter
in Form von Journalisten bei Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk,
Fernsehsender
Printmedien → gedruckte Materialien
Mailing → Zielgruppen in elektronischer Form auf
preiswerte Art und Weise kontaktieren
Fernseh- / Radiospots → Erreichung und Durchdringung
des Massenmarktes in kurzer Zeit bei entsprechend hoher
Wiederholungsfrequenz
Internet
→ vielzählige Webseiten als Werbeträgerflächen,
Suchmaschineneinträge professionell aufbereiten,
Kooperationsmöglichkeiten von diversen Anbietern untereinander
Distributionspolitik