mandag 8. februar 2016

Entstehung von Wissen

Entstehung von Wissen

Kreativitätstechniken
  • Kreativität = Fähigkeit von intelligenten Lebewesen, etwas Neues zu schaffen
  • Neu = etwas bisher nicht dagewesenes oder Variation von etwas bereits Bekanntem
  • Kreativität schafft neues Wissen
  • Brainstorming / Brainwriting
    • zum Finden von Problemlösungen
    • Experten formulieren zu einem bestimmten Themenbereich in der Gruppe spontan Lösungsideen, bzw. greifen die von Kollegen auf und entwickeln sie weiter
    • 2. Schritt → Bewertung der Lösungsideen
  • Mindmapping
    • zum Erkennen und Strukturieren von Problemen
    • ausgehend von zentralen Begriffen werden Einzelaspekte angeleitet und an Verbindungslinien grafisch festgehalten
  • Synektik
    • zum Finden von Problemlösungen
    • nach einem festen Schema entfernt sich ein Expertenteam mittels Analogienbildung sukzessiv von der Aufgabenstellung, um auf diesem Wege zu völlig neuen Lösungen zu
    • kommen
  • Osborne-Checkliste
    • zum Bewerten und Ausarbeiten von Lösungen geeignet
    • umfasst eine Folge von Prinzipien, wie eine bereits gefundene Idee oder ähnliche Lösung konstruktiv hinterfragt werden kann → Verbesserung oder Übertragung auf ähnliche Aufgabenstellung
  • Morphologische Analyse
    • zum Strukturieren eines Problems geeignet
    • eine Matrix bestehend aus Merkmalen und Merkmalsausprägungen zu einem Problembereich wird entwickelt
    • durch Kombination von Merkmalsausprägungen lassen sich Lösungsansätze identifizieren und strukturieren

Aus- / Weiterbildung -Entwicklung von Wissen

  • IKS zur Unterstützung von Bildungsmaßnahmen = e-learning
  • CBTs (Computer based Training) → Lernprogramme und -inhalte meist auf CD-ROMs , z.b. zur Nutzung von Standardanwendungssystemen, aufwendiges Produzieren von CD-ROMs
  • WBTs (Web based Training) → basieren auf Internet Technologien, Lerninhalte / -programme werden auf Web-Server gespeichert, nur geeigneter Web-Browser benötigt um auf Lerninhalte zugreifen zu können → einfache Handhabung, einfache Aktualisierung des Lerninhaltes, allerdings steigender Datenverkehr auf Firmenserver → evtl erhöhte Kosten für Übertragung über unternehmensinterne und öffentliche Netzwerke
  • CBTs und WBTs etabliert zur Schulung von Software, Produktschulungen
  • Blended-Learning Konzepte → Kombination von CBTs / WBTs mit klassischen Wissensvermittlungsmethoden (z.b. Präsenzunterricht)
  • WBTs nutzen unterschiedliche Formen zur Präsentation des Content → Text, Grafik, animierte Grafik, Audio
  • zur Überprüfung des Lernerfolgs dienen Fragen an bestimmten Stellen zwischendrin und am Ende der Abschnitte
  • Menüfunktion Lexikon → Lerner haben jederzeit Zugriff auf Definitionen der wichtigen Schlüsselbegriffe
  • FAQ liefert Antworten zu den häufigsten Frage

Modellierung von Wissen

Modellierung von Wissen
  • verfolgt das Ziel,Wissen formal so zu spezifizieren, dass es automatisiert verarbeitet werden kann
  • menschliche Fähigkeit, sich neue Sachverhalte aus bereits bekanntem Wissen zu erschließen, auf Informationssysteme übertragen

Taxonomien
  • Klassifikationen, welche die Begrifflichkeiten in einem Themengebiet hierarchisch so strukturieren, dass eine so genannte monohierarchische Struktur entsteht
  • dadurch gekennzeichnet, dass jeder Begriff nur einem Oberbegriff zugeordnet wird → Baumstruktur entsteht
  • nahe der Wurzel“ repräsentiert allgemeine Inhalte
  • in tieferen Verzweigungen werden Inhalte spezifischer
  • z.b. in Verzeichnisstrukturen eines Dateisystems um Dokumente strukturiert ablegen zu können, Katalogverzeichnis einer Bibliothek


Ontologie
  • Zielsetzung ähnlich wie bei Taxonomie
  • Repräsentation der grundlegenden Begriffe und Zusammenhänge in einem bestimmten Themenbereich, um das darin enthaltene Wissen maschinell verarbeiten zu können
  • beschreibt einen Wissensbereich mit Hilfe einer standardisierten Terminologie (Begrifflichkeit) sowie Beziehungen und ggf. Ableitungsregeln zwischen den dort definierten Begriffen
  • semantisches Netz → enthält die Begrifflichkeiten und Beziehungen zwischen den Begriffen, welche die Zusammenhänge beschreiben und diesen damit eine Bedeutung (Semantik) geben, Netzstruktur entsteht dadurch, dass die einzelnen Knoten (Begriffe) mit Kanten (Beziehungen) verbunden werden
  • semantisches Netz weist Ähnlichkeit zu Daten- und Objektmodellen auf
  • Ontologien im Kontext des Semantic WWW → Grundidee → Web-Dokumente mit Semantik in Form von Metadaten (tags) zu versehen → Metadaten charakterisieren die Inhalte und sollen es erlauben diese durch Ableitungsregeln miteinander zu verbinden
Produktionsregeln
  • Wissen häufig in Form von Regeln dargestellt → alltagsgeläufig in Form von Daumenregeln und Gesetzen
  • allgemein besteht eine Regel aus einer Bedingung oder Voraussetzung (Prämisse) und einer Aktion (Konklusion)
  • sowohl Bedingungen als auch Regeln können aus mehreren Ausdrücken bestehen, die in einer logischen Verknüpfung stehen → Konjunktionen (Und-Verknüpfung), Disjunktionen (Oder-Verknüpfung)
  • Konklusionen müssen eindeutig sein → Disjunktionen nicht zulässig
  • Regeln können miteinander vernetzt sein → Konklusion einer Regel fungiert als Prämisse einer anderen Regel
  • Begriff Produktionsregel resultiert aus Vernetzung von Regeln → Regeln produzieren ausgehend von Fakten neues Wissen

torsdag 4. februar 2016

Wissensbedarfsanalyse

Wissensbedarfsanalyse

  • erkennen welches Wissen im Unternehmen vorhanden ist und welcher Bedarf an Wissen im Unternehmen besteht
Personalplanungs- / -entwicklungssysteme
  • verfügen oft über die Möglichkeit, Stellen zu definieren und diesen Stellen Wissensprofile zuzuordnen
  • einem hohen Anspruch an eine Qualifikation wird ein entsprechend hoher Punktwert zugeordnet
  • korrespondierende Profile lassen sich auch für Mitarbeiter bzw. Bewerber hinterlegen
  • entsprechende Werte können entweder durch Selbsteinschätzung, durch Schulungszertifikate oder durch firmenspezifische Tests evaluiert werden
  • liegen Werte vor, lässt sich prinzipiell ein maschineller Abgleich mit den Anforderungsprofilen von Stellen durchführen
  • praktische Anwendung solcher Systeme durch mehrere Faktoren erschwert
    • dauerhafte Speicherung personenbezogener Qualifikationsprofile ist aus datenschutzrechtlicher Sicht kritisch
    • Datenpflege der Qualifikationsprofile ist aufwendig
    • besonders Softskills sind schwer zu erfassen

Wissenslandkarten
  • knowledge maps
  • grafischer Überblick, über das in einem Unternehmen oder in einer Organisation vorhandene Wissen
  • Gegenstand einer Wissenslandkarte sind die unterschiedlichen wissensmanagementrelevanten Objekte:
    • Wissensträger (Personen)
    • Wissensbestände / -quellen (Dokumente, Berichte...)
    • Wissenskategorien zur inhaltlichen Strukturierung von Wissen
    • Beziehungen zwischen den Objekten
  • enthalten Metawissen (Wissen über das Wissen einer Organisation)
  • helfen das Wissen zu ordnen → enthalten selbst kein Wissen, sondern Verweise auf Wissen
  • können manuell erstellt werden oder mit Unterstützung eines IKS-Tools
  • grafische Darstellung nicht genormt → hohe Freiheitsgrade bei der Gestaltung
  • typische Darstellungsform sind Matrizen, visuelle Metaphern und Mind Maps

Wissensbilanzen
  • in Anlehnung an Wissensbilanzierung
  • ausgehend von Unternehmensstrategie und daraus abgeleiteten Wissenszielen
  • Einflussfaktoren abgeleitet und den Dimensionen der zu erstellenden Wissensbilanz zugeordnet → Einflussfaktoren hinsichtlich der Kriterien „Einfluss auf das System“ und „Verbesserungspotenzial“ bewertet und in einem Portfolio positioniert
  • zusätzlich für Einflussfaktoren der Dimensionen Bewertungen des Ist-Zustandes vorgenommen → Bewertungen sollen Antwort zur Frage liefern, wie gut und wie systematisch die Aktivitäten des Unternehmens jeweils sind
  • Wissensbilanzierung wird mit zusammenfassender Darstellung aller Einflussfaktoren abgeschlossen → zeigt Quantität (Y-Achse), Qualität (X-Achse) und Grad der Systematik (Größe der Kreise) der jeweiligen Aktivitäten
  • Wissensbilanzierung leistet wesentlichen Beitrag zu Kommunikation notwendiger Veränderungsprozesse
  • ansonsten abstrakte Themen wie Vision und strategische Ausrichtung eines Unternehmens lassen sich mit Hilfe der Wissensbilanz transparenter darstellen und leichter transportieren

Interne Wissensmärkte

Interne Wissensmärkte

  • Wissen wird zwischen Anbietern und Nachfragern getauscht
  • Käufer auf dem Wissensmarkt sind Mitarbeiter, die am einer bestimmten Aufgabenstellung arbeiten und Fragen beantworten müssen
  • Wissen hat einen Wert
  • Wissensverkäufer sind Personen innerhalb des Unternehmens, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Kenntnisse in der Lage sind diese auf dem Wissensmarkt anzubieten und zu „verkaufen“
  • nicht alle, die über ein hohes Wissen verfügen sind Verkäufer
  • Wissensmakler stellen die Verbindung zwischen Käufer und Verkäufer her → kann von explizit benannten Personen ausgeübt werden z.b. Mitarbeiter in unternehmensinternen Researchbereichen
  • Wissensmakler unterstützt durch IKS-Lösungen
  • Preissystem soll Käufer und Verkäufer zusammen bringen und Verkäufer dazu bringen ihr Wissen nicht zu horten sondern zu teilen
  • Währungen auf Wissensmarkt sind weiche Faktoren wie Gegenseitigkeit, Ansehen, Selbstlosigkeit, Vertrauen
  • Wissensmanagement kann durch entsprechende Maßnahmen wie Schulungen, Aufklärung, Kommunikation von Best Practices oder Incentives die Wahrnehmung stärken und vertrauensbildende Maßnahmen forcieren

Wissensbilanzierung

Wissensbilanzierung

  • schafft Transparenz über fachlichen Beitrag des Unternehmenswissens zum Geschäftserfolg
  • Ziel → Zusammenhänge zwischen organisationalen Zielen, Geschäftsprozessen, intellektuellem Kapital und Geschäftserfolg einer Organisation mit geeigneten Indikatoren darzustellen und nach innen und außen zu kommunizieren
  • Humankapital
    • Erfahrungen, Fähigkeiten, Motivation der Mitarbeiter
    • ist in Köpfen und somit im Besitz der Mitarbeiter
    • neue Mitarbeiter bringen neues Humankapital
    • Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, nehmen dieses Kapital mit zum nächsten Arbeitgeber
  • Beziehungskapital
    • immaterielle Beziehungswerte → Interaktion mit Geschäftspartnern, Stammkunden...
  • Strukturkapital
    • immaterielle Werte, die für Organisation der Zusammenarbeit von Mitarbeitern notwendig sind um produktiv und innovativ zu bleiben
    • gehört unmittelbar zum Unternehmen
    • bleibt erhalten, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen
  • je reicher das intellektuelle Kapital, umso höher der Unternehmenserfolg
  • beim Erstellen einer Wissensbilanz ist es dem Unternehmen freigestellt, welche Indikatoren und Messgrößen eingesetzt werden um sein intellektuelles Kapital geeignet zu dokumentieren
  • Wissensbilanzierung besonders wichtig für wissensintensive Unternehmen und Organisationen → relevantes Managementkonzept → Wissen macht wesentlichen Anteil des immateriellen Vermögens aus
  • Wert der Wissensbilanzierung → Wissen kein abstrakter Begriff, sondern als echter Beitrag zur Wertsteigerung des Unternehmens visualisiert und kommuniziert

Wissensmanagement als Prozess nach Probst

Wissensmanagement als Prozess nach Probst

  • Geschäftsprozesse sind eine definierte Folge von Aktivitäten, die einem bestimmten Zweck dienen
  • Wissensmanagement prozessorientiert betrachtet → konkrete Einzeltätigkeiten lassen sich identifizieren und Ansatzpunkte zum Umsetzen und „Leben“ von Wissensmanagement identifizieren
  • Konzept der Wissensbausteine
  • Formulieren von Wissenszielen
    • Wissensmanagement in enger Abstimmung mit Unternehmensstrategie geplant
    • für jedes in der Unternehmensstrategie formulierte Statement bzw. Unternehmensziel ist zu prüfen inwieweit der Faktor Wissen dazu beitragen kann dieses zu erreichen
    • Formulieren von Wissenszielen einfacher wenn eine klare Unternehmensstrategie formuliert ist
    • Wissensziele werden aus Unternehmenszielen abgeleitet
    • Wissensziele geben dem Wissensmanagement eine Richtung und schließen die oft feststellbare Lücke zwischen strategischer Planung und operativer Umsetzung
    • qualifizierte Zielvorgabe trifft auch Aussagen zu Zielmaßstab, Zielerreichung, zeitlichen Bezug der Zielerreichung
    • Zielmaßstab und -erreichung erleichtern die Kommunikation der Ziele im Unternehmen
  • Wissensbedarf analysieren
    • welche Zielgruppen benötigen welche Wissenselemente für die qualifizierte Ausführung von Aufgaben
    • Zielgruppen → verschiedene Entscheidungsebenen in Linienfunktionen (Sachbearbeiter, mittleres Management, Top Management), bereichsübergreifende Prohjektteams
    • für jede Zielgruppe eine Art Wissensprofil formulieren → beschreibt Gesamtheit der benötigten Wissenselemente für die betrachtete Zielgruppe
    • verschiedene Zielgruppen benötigen Wissen auf unterschiedlichen Verdichtungsstufen
    • Lokalisation von Wissenslücken durch Abgleich mit vorhandenem Wissen → Schließen der Wissenslücken durch Folgeschritte im Geschäftsprozess Wissensmanagement
  • Wissensquellen identifizieren
    • auf welche Informationen kann das Unternehmen zurückgreifen, um Wissenslücken zu schließen
    • aus Vielzahl möglicher Informationsquellen sind die geeignetsten herauszufiltern
    • wichtige Wissensquelle ist Unternehmen selbst → in einem Bereich vorliegendes Wissen kann oft sehr gut in anderen Bereichen des Unternehmens verwendet werden → Wissensmanagement sollte versuchen solche Synergieeffekte zu realisieren
  • Wissen erwerben
    • Kauf bzw. Beschaffung von allgemein verfügbaren Informationen
    • erworbene Erkenntnisse müssen von Mitarbeitern entsprechend des Kontext aufbereitet, strukturiert, übertragen werden → Wissensveredlung → zeitaufwendig
    • Erwerb von fertigem sofort anwendbarem Wissen → schneller aber teurer → anzuwenden bei aus Unternehmenssicht zeitkritischem Wissen → Anwerben entsprechend qualifizierter Mitarbeiter von anderen Unternehmen, Erwerb ganzer Unternehmen, „Mieten“ von Wissen
  • Wissen entwickeln
    • Veredlung erworbener Informationen zum unternehmensspezifisch anwendbaren und an andere Personen / Bereiche des Unternehmens übertragbaren Wissens
    • dort von Bedeutung, wo im vorangehenden Schritt „nur“ Informationen erworben wurden
    • Herausforderung → Tempo der Wissensentwicklung kann entscheidenden Erfolgsfaktor des Unternehmens darstellen
    • geschicktes Verdichten und Zusammenfassen von Wissen und dessen Austausch fördern ebenfalls Wissensentwicklung
    • Wissen entwickeln bedeutet auch implizites Wissen im Unternehmen in explizites Wissen umzuwandeln → Motivation der Mitarbeiter ihr Wissen nicht zurück zu halten, sondern schriftlich zu fixieren und anderen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen
  • Wissen (ver-) teilen
    • vorhandenes Wissen so verwalten und organisieren, dass es allen relevanten Personen im Unternehmen zur Verfügung steht, soweit es für deren betriebliche Tätigkeiten benötigt wird
    • Voraussetzung ist ein Wissensprofil → zum Verteilen des Wissens → ergänzen um Ort, wo das Wissen benötigt wird und wo das Wissen zu finden ist
    • elektronische Hilfsmittel zur Vereinfachung
    • Wissen ohne Kategorisierung und Katalogisierung kann nicht verteilt werden
    • beim Verteilen von Wissen sind Push- und Pull-Prinzip zu unterscheiden
    • Push-Prinzip → Mitarbeiter werden ohne deren aktives Zutun regelmäßig mit aktuellen Informationen versorgt (z.b. Newsletter)
    • Pull-Prinzip → Initiative für Zugriff auf Wissensbasis geht von Mitarbeiter aus
  • Wissen nutzen
    • erfolgreich ist Wissensmanagement erst dann wenn die zur Verfügung gestellten Informationen auch tatsächlich genutzt werden
    • Gefahr, dass eine geschaffene Wissensbasis nicht gepflegt und aktualisiert wird, weil evtl. Aufwand zu groß ist → Veralterung der Wissensbasis
    • wichtig den Nutzen einer solchen Wissensbasis für Einzelnen aufzuzeigen → Anreizsysteme
  • Wissen sichern
    • Wissenstand einmal erreichen ist nicht gleich zusetzten mit Wissenstand dauerhaft sichern
    • mögliche Gefahr für Verlust von Wissen ist Fluktuation vor allem bei Fachexperten aber auch durch Krankheit und Todesfälle oder Fehleinschätzung des Wissenswertes (man macht sich keine Mühe das vermeintlich wertlose Wissen zu sichern)
    • gegen Fluktuation → Personalentwicklungsmaßnahmen, Anreizsysteme
    • kontinuierliches schriftliches Fixieren und Archivieren von Expertenwissen
    • wo Wissen nicht schriftlich fixiert werden kann sollte ein personelles Netzwerk aufgebaut werden → nicht nur einzelne Personen verfügen über kritische Wissenselemente, sondern Wissen ist bei mehreren Personen verfügbar
    • sorfgältige Abwägung welches Wissen sicherungswürdig ist
    • Gefahr von Wissensverlust auch bei Verlust und / oder Zerstörung von Datenträgern → Sicherheitslevel definieren, die durch entsprechende technische und / oder organisatorische Maßnahmen zu erfüllen sind
  • Wissen bewerten
    • kritisches Reflektieren inwieweit die verfolgten Wissensziele erreicht wurden, hinterfragen ob die verfolgten Ziele auch zukünftig die richtigen sind
    • Auswertung über die Zugriffshäufigkeit auf elektronisch gespeichertes Wissen
    • Befragung von Mitarbeitern bezüglich der Qualität der verfügbaren Wissensbasis
    • Auswertung über Erfolg und Zeitaufwand zur Umsetzung bei besonders wissensintensiven Projektarbeiten
    • Auswertung von Verbesserungsvorschlägen
    • Auswertung zu Produkt- und Prozessqualität
      Anhaltspunkte wie gut bzw. wie effizient der Geschäftsprozess Wissensmanagement im Unternehmen funktioniert
  • Bewertung des prozessorientierten Ansatzes
    • Möglichkeit ganz konkrete Wissensmanagementaufgaben abzugrenzen, beschreiben, zuordnen
    • Wissensmanagement verliert an Unschärfe → wird handhabbarer

Wissensmanagementmodell der GFWM

Wissensmanagementmodell der GFWM

  • Geschäftsprozesse erzeugen nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern stoßen auch Lernprozesse an, welche zu Wissen führen, das in die Wissensbasis des Unternehmens eingebracht wird und zur Bearbeitung der Geschäftsprozesse verwendet werden kann
  • Wissensbasis besteht im wesentlichen aus den Komponenten Menschen, Infrastruktur, Inhalte
  • Infrastruktur unterteilt in
    • physische Infrastruktur → Räumlichkeiten, Besprechungszimmer
    • Virtuelle Infrastruktur → elektronische Hilfsmittel
    • mentale Infrastruktur → Unternehmenswerte
  • Herausforderung besteht darin den Richtigen Grad der Wissenskodifizierung zu finden
  • sind Wissensbasis und Lernprozesse etabliert, entwickelt sich eine Organisation zu einer lernenden Organisation
  • Modell gibt Wissensmanagement einen konkreten Bezugsrahmen, wie es in eine Unternehmensorganisation einzubinden und mit den benachbarten Disziplinen des Geschäftsprozess- und Qualitätsmanagements abzustimmen ist